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PMS Symptome: Therapie Ansätze

Ein Allheilmittel gegen das Prämenstruelle Syndrom gibt es nicht. So kann es viele Monate oder sogar Jahre dauern, bis PMS-Erkrankte die für sich am besten geeignete Therapie-Strategie entwickeln. Das ist nicht nur mühsam, sondern kann mitunter extrem frustrierend sein. Denn da PMS kein einheitliches Krankheitsbild darstellt, ist es unmöglich, für jede Betroffene den gleichen Behandlungsplan vorzuschlagen.

MönchspfefferWährend bei einigen Frauen bereits die Nahrungsumstellung zu einer enormen Linderung der Symptome führt, hilft bei anderen der Einsatz von Mönchspfeffer, da diese Heilpflanze den durcheinandergeratenen Hormonhaushalt in die gewünschten Bahnen lenkt. Modernere Produkte kombinieren verschiedene Mikronährstoffe und essentielle Fettsäuren und können so PMS Symptome pflanzlich lindern. Es kann aber auch sein, dass alle sanften Methoden keinerlei Wirkung zeigen und den Frauen nichts anderes übrig bleibt, als einen Arzt zu konsultieren und regelmäßig Medikamente einzunehmen.

Vor der Therapie: PMS-Kalender

PMS Kalender: Klassisch oder Online bzw. als AppDer erste Schritt um PMS Symptome zu lindern ist es deshalb, über die Symptome Buch zu führen. Im einfachsten Fall tragen Sie in einem Kalender zum einen die Tage Ihrer Monatsblutungen ein und schreiben zum anderen zu jedem Datum die von Ihnen bemerkten Leiden – etwa Kopfschmerzen, Verstimmung, Brustspannen und Völlegefühl – auf. Der tägliche Eintrag Ihres Gewichts gibt zusätzlich Auskunft über mögliche Wassereinlagerungen.

Noch genauer wird ein PMS-Kalender, wenn Sie beispielsweise mithilfe der Temperaturmessmethode Ihren Eisprung ermitteln, die jeweilige Stärke der Symptome notieren und gegebenenfalls auch die Ernährung beziehungsweise besondere Stressfaktoren für jeden einzelnen Tag eintragen.

PMS-Behandlung richtet sich nach den Symptomen

Die Behandlung des Prämenstruellen Syndroms richtet sich fast immer nach den auftretenden Beschwerden. Mediziner haben dabei die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich ist, erst einmal das Symptom zu behandeln, das die Patientin am meisten belastet. Oft bessern sich in der Folge auch die anderen Begleiterscheinungen von ganz alleine. Ärzte stellen deshalb einen individuellen Therapieplan auf, der sich vor allem auf das Patientengespräch, die Auswertung des PMS-Kalenders und die medizinische Untersuchung der Erkrankten stützt.

Hormonregulation

ProgesteronObwohl die Ursachen für das Prämenstruelle Syndrom nicht ganz verstanden sind, ist klar, dass die Beschwerden mit den Hormonschwankungen während des Menstruationszyklus zusammenhängen müssen. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt vorliegt. Dabei sollten nicht nur die weiblichen Geschlechtshormone, sondern auch die Schilddrüsenhormone beachtet werden.

Stellen Mediziner eine krankhafte Veränderung in der Zusammensetzung fest, so kann eine hormonelle Behandlung des PMS oftmals Abhilfe schaffen. Bei vielen Frauen sorgt bereits die Einnahme der Antibabypille dafür, dass die prämenstruellen Beschwerden ausbleiben oder sich stark verringern.

PMS Symptome bekämpfen

Da die Ursachen des PMS in den meisten Fällen nicht eindeutig geklärt werden können, bleibt für viele Frauen nur die unbefriedigende Lösung, die Symptome zu bekämpfen. Doch die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln und Antidepressiva kann eine Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen mit sich bringen. Obwohl die Medikamente gegen Schlafstörungen, Wassereinlagerungen oder Brustspannungen direkt die PMS Symptome lindern und die Lebensqualität steigern, suchen die meisten Frauen doch nach guten Alternativen, die die Ursachen und nicht nur die Symptome des Prämenstruellen Syndroms bekämpfen.

Allerdings, so schnell sollte frau die Flinte nicht ins Korn werfen: Neben Mönchspfeffer gibt es pflanzliche Wege, mit essentiellen Fettsäuren und Vitaminen PMS Symptome ganz sanft und natürlich zu lindern.

Gesunde Ernährung, Sport und Entspannung

PMS lindernVor allem bei sehr schweren seelischen PMS-Symptomen kommen Sie sicherlich nicht um einen Arztbesuch herum. Doch manchmal helfen auch schon eine vitaminreiche Ernährung, der Verzicht auf Zigaretten und auf Kaffee oder regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft dabei, die Symptome in Schach zu halten. Denn während Vitamin E das hormonelle Gleichgewicht wieder herstellen kann, wirken sich Vitamin B6 und Bewegung positiv auf die Stimmungslage aus.

Da Stress die Symptome des Prämenstruellen Syndroms noch verstärkt, sollten Sie sich außerdem an den Tagen vor den Tagen so viel Ruhe und Entspannung wie möglich gönnen. Der Besuch an einem Yoga- oder Meditationskurs kann sich dabei ebenso positiv auswirken wie ein beruhigendes Vollbad, ein Wochenende ganz ohne Termindruck oder ein gemütlicher Abend mit den Freundinnen.

Sanfte Heilmethoden der PMS Symptome

Seit alters her werden wirkungsvolle Heilpflanzen eingesetzt, die typische Frauenleiden lindern und die Beschwerden abschwächen. Und auch heute setzen wieder mehr und mehr Menschen auf eine Behandlung nach naturheilkundlichen Aspekten. Dabei wird gegen prämenstruelle Beschwerden traditionell vor allem Mönchspfeffer sehr wirkungsvoll eingesetzt. Denn die Heilpflanzen mit dem wissenschaftlichen Namen Vitex agnus-castus fördert nachweislich die Bildung des Gelbkörperhormons Progesteron.

So reguliert der Mönchspfeffer auf sanfte Art den Hormonhaushalt und hilft vielen Frauen dabei, Wassereinlagerungen, Brustspannungen und Rückenschmerzen zu minimieren. Die Naturheilkunde spricht darüber hinaus Johanniskraut und Melisse eine positive Wirkung bei den psychischen Beschwerden von PMS zu. Denn während Johanniskraut depressiven Verstimmungen entgegenwirkt, hilft Melisse bei Schlafstörungen und innerer Unruhe. Noch bessere Wirksamkeit versprechen moderne Kombinationsprodukte, die pflanzliche Wirkstoffe mit Vitaminen kombinieren.

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