PMS Symptome: Übersicht

Kaum ein anderes Leiden wird mit so vielen unterschiedlichen Symptomen in Verbindung gebracht wie das Prämenstruelle Syndrom. In rund 350 wissenschaftlichen Artikeln, die sich mit den Beschwerden bei PMS beschäftigen, sind nahezu 200 unterschiedliche Symptome aufgeführt 1. Allerdings treten bei jeder einzelnen Frau nur einige dieser Leiden auf.

Doch ist es normalerweise so, dass jede PMS-Erkrankte regelmäßig immer wieder die gleichen oder sehr ähnliche Symptome während der zweiten Zyklushälfte zeigt. Die jeweiligen Beschwerden können dabei in verschiedenen Monatszyklen in ihrer Intensität stark variieren.

PMS Symptome haben viele Gesichter

Ständige Gereiztheit, seelische Anspannung und tiefe Unzufriedenheit gelten als die häufigsten psychischen Erscheinungsformen, die mit einem Prämenstruellen Syndrom einhergehen. Doch treten auch sie nicht zwingend bei jeder Betroffenen auf. Ein entscheidendes Merkmal für PMS ist, dass die körperlichen und seelischen Leiden sich immer erst nach dem Eisprung (etwa 14 Tage vor der nächsten Periode) einstellen und mit Beginn der Monatsblutung enden.

Im Folgenden sind viele der typischen Beschwerden aufgelistet, die im Zusammenhang mit einem Prämenstruellen Syndrom stehen. Damit Sie sich selber schnell einen Überblick verschaffen können, ob auch Ihre Leiden auf PMS hindeuten könnten, haben wir die Symptome alphabetisch geordnet. Zur besseren Übersicht kommen gegebenenfalls ähnliche oder gleiche Merkmale mehrmals unter verschiedenen Begriffen vor. Indem Sie auf den Begriff klicken, kommen Sie zu den Details des jeweiligen PMS Symptoms:

  • Abgeschlagenheit
  • Aggressivität
  • Angstzustände
  • Anhänglichkeit
  • Anschwellen der Beine, Hände, Füße oder des Gesichts
  • Anspannung
  • Antriebsschwäche, Antriebslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Appetitveränderung
  • Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe
  • Beklemmungen
  • Blähungen
  • Brechreiz
  • Brust: Spannungen, Druck, Ziehen und Schmerzen, erhöhte Empfindlichkeit
  • Depression
  • Durchfall
  • Einsamkeitsgefühl
  • Energieverlust
  • Entzündungsreaktionen nach latenten Infektionen
  • Erbrechen
  • Erkältungssymptome
  • Erschöpfung
  • Gefühle überwältigen einen, geraten außer Kontrolle
  • Gelenkschmerzen
  • Geschlechtsverkehr verursacht Schmerzen
  • Gewichtszunahme
  • Hautveränderungen
  • Heißhungerattacken
  • Hitzewallungen
  • Hoffnungslosigkeit
  • Hyperaktivität
  • Interessenlosigkeit für übliche Aktivitäten
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Krämpfe im Unterbauch
  • Kreislaufbeschwerden
  • Lachen; unkontrollierbar und ohne ersichtlichen Grund
  • Lethargie
  • Libidoverlust
  • Lustlosigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Manische Phase einer Depression
  • Mastodynie (Spannungsgefühl der Brüste)
  • Migräne
  • Müdigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Nervöse Zustände
  • Ödeme (Wassereinlagerungen)
  • Ohnmacht
  • Panikattacken
  • Rastlosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Reizsensibilität erhöht, etwa auf Berührungen, Gerüche, Lärm und Licht
  • Rückenschmerzen
  • Schlafbedürfnis ist erhöht
  • Schlafstörungen
  • Schlechte Laune
  • Schleimhautreizungen der Atemwege
  • Schmerzempfindlichkeit ist erhöht
  • Schwermut
  • Schwindelgefühl
  • Seelischer Druck
  • Selbstwertgefühl ist stark herabgesetzt
  • Sorge
  • Spannungsgefühl in Brüsten
  • Stimmungsschwankungen
  • Tiefe Traurigkeit
  • Übelkeit
  • Unruhe
  • Unterbauch wirkt angeschwollen
  • Unterleibsschmerzen
  • Unzufriedenheit
  • Vergesslichkeit
  • Verlassenheitsgefühl
  • Verstimmungen
  • Verstopfung
  • Verwirrtheit
  • Völlegefühl
  • Wassereinlagerungen
  • Weinen; grundlos
  • Wesensveränderung
  • Wut, plötzliche Wutanfälle

 

  1. www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12725453
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