PMS Symptome lindern

PMS Symptome und Zucker

Wer seine PMS Symptome lindern möchte, sollte auf eine gesunde Ernährung achten. Einen Rat, den man vom Prämenstruellen Syndrom betroffenen Frauen geben kann ist sicher beim PMS Syndrom möglichst auf Zucker zu verzichten. Der Einfachzucker Glukose (Traubenzucker) ist vielen Lebensmitteln zugesetzt. Der typische Haushaltszucker Saccharose ist ein Disaccharid, das einen Baustein Glukose und einen Baustein Fruktose enthält. Zucker ist zwar ein wichtiger Energielieferant und steigert die Konzentrationsfähigkeit, ein übermäßiger Konsum von Zucker führt aber zu zahlreichen typischen PMS Symptomen, wie Depressionen, Schlafstörungen, ständige Müdigkeit und Nervosität.

Viele Lebensmittel enthalten versteckte Zucker, so beispielsweise Wurstwaren und Ketchup, Fruchtsaftgetränke und Fertigsaucen. Die stattdessen oftmals in Diätprodukten enthaltenen künstlichen Süßstoffe sind bei Ernährungswissenschaftlern kaum noch umstritten. Allerdings ist in diesen Produkten der Gehalt an gesättigten Fettsäuren viel zu hoch, so dass auch diesbezüglich eine Ernährung bewusst erfolgen sollte. Eine Fettverbrennung kann zwar mit speziellen Aminosäuren wie L-Carnitin verbessert werden, aber alleinig ohne bewusste Ernährung und Bewegung wirkt dies auch keine Wunder.

Stärkehaltige Pflanzen, etwa Kartoffeln, Getreide und verschiedene Gemüsesorten, speichern ihre Kohlenhydrate in Form langkettiger Zuckermoleküle. Weil unser Körper die Mehrfachzucker erst aufspalten muss, wird der Blutzuckerspiegel durch sie nur langsam erhöht. Gleichzeitig kann die Energie länger genutzt werden, so dass sich nicht so rasch wieder ein Hungergefühl einstellt.

PMS Symptome lindernDa hochwertige stärkehaltige Lebensmittel gleichzeitig viele andere wichtige Nährstoffe enthalten, kann unser Körper sie viel besser verwerten als beispielsweise weißes Mehl oder raffinierten Haushaltszucker. Denn den beiden letztgenannten sind alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe entzogen, so dass wir bei der Verwertung auf unsere Nährstoff-Reserven zurückgreifen müssen. Dies kann auf lange Sicht zu Mangelerscheinungen führen, wobei hiervon auch viele Substanzen betroffen sind, die sich bei PMS Symptomen als günstig herausgestellt haben.

Überschüssiger Zucker wird von unserem Körper als Glykogen gespeichert. Ist genügend Glykogen vorhanden, so wandelt er es in Fett um. Zu viel Körperfett kann aber zu einer Erhöhung des Östrogenspiegels führen, was wiederum vielfältige PMS Symptome nach sich ziehen kann.

Obwohl die Ursache unklar ist, zeigt sich immer wieder, dass in der zweiten Zyklushälfte die Blutzuckerspiegel vieler PMS-Patientinnen oft stark schwanken. Dies führt zu den typischen Heißhungerattacken auf Süßigkeiten und Schokolade.

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