Whoopi Goldberg und Menstruationsgesundheit: Wie die Hollywood-Legende mit Cannabis Periodenschmerzen bekämpfte – und warum das Gespräch über PMS endlich ernst genommen wird Whoopi Goldberg ist eine Institution. Oscar-Gewinnerin, Talkshow-Moderatorin, Komikerin – und seit 2016 auch Unternehmerin für ein Produkt, das die meisten Frauen kennen, aber kaum jemand offen darüber spricht: Periodenschmerzen. Von der Bühne zum Menstruations-Geschäft 2016 gründete Whoopi Goldberg zusammen mit Maya Elisabeth das Unternehmen „Whoopi & Maya“. Das Ziel? Medizinische Cannabis-Produkte speziell für Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden leiden. Goldberg war keine fremde Unternehmerin, die ein Nischenmarkt entdeckte – sie sprach aus eigener, jahrelanger Erfahrung. „Ein Leben voller schwerer Perioden“, so beschrieb Goldberg ihre Motivation. Sie erklärte öffentlich, dass Cannabis „buchstäblich das Einzige war, das mir Linderung verschaffte“. Für Millionen Frauen, die monatlich mit krampfartigen Schmerzen, Übelkeit und Stimmungsschwankungen kämpfen, war das ein Signal: Endlich spricht jemand mit Reichweite über das, was im Schatten liegt. Warum Periodenschmerzen kein Tabu sein sollten Der Schritt von Goldberg war mutig. In einer Gesellschaft, in der Menstruation oft als unangenehmes Thema gilt, öffentlich über Cannabis und Perioden zu sprechen, brach Tabus. Aber es ging ihr nicht nur um Marketing – es ging um echte Linderung. Periodenschmerzen (Dysmenorrhoe) betreffen bis zu 90 % aller menstruierenden Frauen. Bei vielen sind die Schmerzen so stark, dass sie den Alltag beeinträchtigen – Arbeit, Sport, soziale Aktivitäten. Hinzu kommen Begleitsymptome wie Müdigkeit, Reizbarkeit, Übelkeit und Stimmungsschwankungen, die eng mit PMS verwandt sind. Goldberg machte deutlich: Periodenbeschwerden sind keine Schwäche. Sie sind ein medizinisches Problem, das Lösungen verdient. Cannabis und PMS: Was sagt die Wissenschaft? Die Verwendung von Cannabis bei menstruellen Beschwerden ist nicht neu. Historisch wurde die Pflanze bereits im 19. Jahrhundert von Ärzten wie J. R. Reynolds (dem Leibarzt von Königin Victoria) gegen Menstruationskrämpfe empfohlen. Doch die moderne Forschung steckt noch in den Anfängen. Cannabis wirkt über das Endocannabinoid-System, das eine Schlüsselrolle bei der Schmerzwahrnehmung und Entzündungsregulation spielt. THC und CBD können entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken – Eigenschaften, die bei Menstruationskrämpfen und begleitenden PMS-Symptomen von Interesse sind. Allerdings: Die wissenschaftliche Evidenz für Cannabis bei PMS und Dysmenorrhoe ist noch begrenzt. Die meisten Studien sind klein, und die Langzeitwirkungen sind nicht ausreichend erforscht. Goldberg selbst betonte stets, dass ihre Produkte als Ergänzung zu bestehenden Behandlungen gedacht waren, nicht als Ersatz. Die Wendung: 2020 wurde „Whoopi & Maya“ eingestellt Trotz der Aufmerksamkeit und des positiven Feedbacks musste Goldberg ihr Unternehmen 2020 aufgeben. Der Markt für Cannabis-Produkte war schwierig, regulatorische Hürden hoch. Doch die Botschaft blieb: Frauen verdienen bessere Optionen für ihre Menstruationsgesundheit. 2021 kündigte Goldberg eine neue Produktlinie an – „Emma & Clyde“, benannt nach ihrer verstorbenen Mutter und ihrem Bruder. Der Fokus blieb auf Cannabis-Produkten für Frauen. Was bedeutet Goldbergs Engagement für Frauen mit PMS? Whoopi Goldbergs öffentliches Eintreten für Menstruationsgesundheit hat Wellen geschlagen. Sie hat gezeigt, dass Periodenschmerzen kein privates Problem sind, das stillschweigend ertragen werden muss – sondern ein Thema, das Aufmerksamkeit, Forschung und bessere Lösungen verdient. Für Frauen mit PMS und PMDD ist ihr Beispiel ermutigend. Die Kombination aus physischen Schmerzen und emotionalen Symptomen kann isolierend wirken. Wenn eine Ikone wie Goldberg sagt: „Ich habe jahrelang gelitten und endlich etwas gefunden, das hilft“, dann öffnet das Türen für ein ehrlicheres Gespräch. Alternativen zu Cannabis bei PMS Nicht jede Frau möchte oder kann Cannabis nutzen. Glücklicherweise gibt es andere Wege, PMS-Symptome zu lindern: • Nahrungsergänzung: Magnesium, Vitamin B6, Omega-3-Fettsäuren und Zink können bei prämenstruellen Beschwerden unterstützen • Wärme: Wärmflaschen oder Heizkissen können Krämpfe lindern • Bewegung: Leichte Aktivität wie Yoga oder Spaziergänge kann Stimmung und Wohlbefinden verbessern • Stressmanagement: Achtsamkeit und Entspannungstechniken können emotionale Symptome mildern Für diejenigen, die eine gezielte Nahrungsergänzung bevorzugen, gibt es Produkte wie den amitamin PMS Redux Testbericht, der eine Kombination aus spezifischen Vitaminen und Mineralstoffen beleuchtet. Fazit: Goldberg hat den Dialog eröffnet Whoopi Goldberg hat mit ihrer Cannabis-Linie nicht nur ein Produkt verkauft – sie hat ein Gespräch eröffnet. Ein Gespräch darüber, dass Frauen nicht leiden müssen, dass Periodenschmerzen ernst genommen werden müssen und dass es okay ist, nach Lösungen zu suchen. Ob Cannabis die richtige Wahl ist, muss jede Frau individuell mit ihrem Arzt besprechen. Aber die Tatsache, dass eine Hollywood-Legende dieses Thema auf die Agenda setzt, ist ein Gewinn für alle Frauen, die monatlich mit PMS und Periodenbeschwerden kämpfen. Quellen: • Wikipedia: Whoopi Goldberg – Leben und Karriere, Stand August 2026. • USA Today (2016): „Whoopi Goldberg & Maya Elisabeth Launch Line of Medical Cannabis Products Aimed to Reduce Menstrual Discomfort“. • The Guardian (2020): Berichterstattung zur Einstellung von „Whoopi & Maya“. Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt.
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