Einleitung: Vom Catwalk zur psychischen Gesundheit
Cara Delevingne ist eine der bekanntesten Models und Schauspielerinnen ihrer Generation. Mit ihrer markanten Ausstrahlung, ihren buschigen Augenbrauen und ihrer unverkennbaren Persoenlichkeit hat sie die Modewelt im Sturm erobert – von der New York Fashion Week bis zu Hollywood-Blockbustern wie Suicide Squad und Carnival Row. Doch hinter der glamouroesen Fassade verbirgt sich eine Frau, die offen ueber ihre psychischen Herausforderungen spricht – darunter auch die praemenstruelle dysphorische Stoerung (PMDD).
Ihre PMDD-Erfahrung: „Ich war eine andere Person“
Delevingne hat in mehreren Interviews, darunter fuer die Zeitschrift Grazia und in Podcasts, offen darueber gesprochen, wie stark PMDD ihr Leben beeinflusst hat. Sie beschrieb die Zeit vor ihrer Periode als emotionalen Abgrund, in dem sie kaum die Kontrolle ueber sich selbst behielt.
„Ich dachte, ich wuerde verrueckt werden. Ich war eine andere Person. Jemand, den ich nicht erkennen konnte,“ soll sie in einem Interview gesagt haben. Die Symptome reichten von heftigen Stimmungsschwankungen ueber Panikattacken bis hin zu suicidalen Gedanken – ein Muster, das sie zunaechst nicht mit ihrem Zyklus in Verbindung brachte.
Besonders bemerkenswert ist, dass Delevingne ihre PMDD-Diagnose mit ihrer allgemeinen Mental-Health-Reise verbindet. Sie hat offen ueber Depressionen, Angstzustaende und ihre Vergangenheit gesprochen – und betont, wie wichtig es ist, professionelle Hilfe zu suchen.
Was hilft ihr? Therapie, Medikamente und Selbstfuersorge
Delevingne hat mehrfach betont, dass sie ohne professionelle Unterstuetzung nicht zurechtgekommen waere. Zu ihrem Coping gehoeren:
- Psychotherapie: Regelmaessige Gespraechstherapie hilft ihr, ihre Emotionen zu verstehen und zu regulieren.
- Medikamente: In Phasen starker Symptome setzt sie auf aerztlich begleitete Medikation.
- Mindfulness und Meditation: Sie schwoert auf Achtsamkeitspraktiken, um mit Angst und Ueberforderung umzugehen.
- Bewegung: Yoga und Pilates sind feste Bestandteile ihrer Routine.
- Selbstfuersorge: Sie betont, wie wichtig es ist, auf den eigenen Koerper zu hoeren und Grenzen zu setzen.
In einem Podcast-Interview sagte sie: „Es ist okay, nicht okay zu sein. Aber es ist wichtig, darueber zu sprechen und Hilfe anzunehmen.„
Nahrungsergaenzung als Ergaenzung
Neben Therapie und Lifestyle-Aenderungen erwaehnt Delevingne auch die Bedeutung einer ausgewogenen Ernaehrung und gezielter Nahrungsergaenzung. Fuer Frauen mit PMS und PMDD koennen bestimmte Mikronaehrstoffe eine unterstuetzende Rolle spielen. Ein Beispiel ist amitamin PMS Redux, ein speziell entwickeltes Nahrungsergaenzungsmittel mit Vitamin B6, Magnesium und anderen wichtigen Naehrstoffen, die bei der Regulation von Stimmung und Hormonhaushalt unterstuetzen koennen.
Warum ihre Offenheit wichtig ist
Cara Delevingne nutzt ihre Plattform mit Millionen Followern auf Instagram und anderen Kanaelen, um ueber PMDD und psychische Gesundheit zu sprechen. In einer Welt, in der Models oft als unantastbar und perfekt wahrgenommen werden, ist ihre Ehrlichkeit erfrischend und mutig.
Sie gehoert zu einer wachsenden Zahl prominenter Frauen – neben Lili Reinhart, Dakota Johnson und Halsey – die das Tabu um praemenstruelle Dysphorie brechen und betroffene Frauen ermutigen, sich Hilfe zu holen.
Ihre Botschaft ist klar: PMDD ist keine Schwaeche, keine Ueberreaktion und kein normales PMS. Es ist eine ernstzunehmende psychische Stoerung, die Behandlung verdient.
Fazit: Mut zur Offenheit
Cara Delevingnes Weg zeigt, dass selbst die scheinbar Unantastbaren mit realen Herausforderungen kaempfen. Ihre Offenheit ueber PMDD gibt Millionen Frauen weltweit das Gefuehl, nicht allein zu sein. Wenn eine international erfolgreiche Kuenstlerin sagt Ich brauche Hilfe, dann ist das kein Zeichen von Schwaeche – sondern von Staerke.
Haben Sie Erfahrungen mit PMDD oder PMS? Sprechen Sie darueber – mit Freundinnen, Ihrem Arzt oder in Selbsthilfegruppen. Je mehr wir reden, desto mehr Normalitaet schaffen wir.
Quellen
- Grazia Magazine Interview (2022/2023)
- Podcast-Auftritte Delevingnes zu Mental Health
- Instagram-Posts und Stories zu PMDD und Therapie
- Wikipedia: Cara Delevingne
Bild: Gage Skidmore, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 – Namensnennung erforderlich.
Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschliesslich der Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder eine Aerztin. Die genannten Nahrungsergaenzungsmittel ersetzen keine aerztliche Behandlung.
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