PMS? Oh ja, das kennen sie – sogar die Stars! Während manche Frauen ihre Periode einfach nur als „unangenehm“ beschreiben, sprechen andere offen über die emotionale Achterbahnfahrt, die PMS und PMDD mit sich bringen. Prominente wie Lili Reinhart (Riverdale), Camilla Luddington (Grey’s Anatomy) und Zara Larsson machen heute das, was vor Jahren noch undenkbar war: Sie reden darüber. Öffentlich. Ehrlich. Und manchmal sogar mit Humor.

Lili Reinhart: „It’s SUCH A Real Thing“

Lili Reinhart, bekannt als Betty Cooper aus der Netflix-Serie Riverdale, hat tausende von Menschen zum Staunen gebracht, als sie 2025 offen über ihre PMDD-Diagnose sprach. PMDD – das prämenstruelle dysphorische Störung – ist quasi „PMS auf Steroiden“, wie es manche beschreiben.

„Ich fühle mich suizidal die Woche vor meiner Periode“, sagte Reinhart in einem Interview, das viral ging. Ihre Worte fanden enormen Widerhall: Tausende von Frauen kommentierten: „Das geht mir genauso!“ oder „Endlich spricht es jemand aus!“

Reinharts Offenheit zeigt: Selbst wer im Rampenlicht steht, glamourös aussieht und erfolgreich ist – der leidet vielleicht trotzdem. PMS macht vor Hollywood nicht halt.

Camilla Luddington: „PMS on Crack“

Jo Wilson aus Grey’s Anatomy – gespielt von Camilla Luddington – hat eine noch drastischere Beschreibung gefunden. In einem Podcast nannte sie PMDD „PMS on Crack“. Diese Formulierung brachte es auf den Punkt: Es ist nicht nur „ein bisschen unwohl“, es ist intensiv, überwältigend und kann den Alltag lahmlegen.

Luddington erzählte, dass sie während dieser Tage kaum funktionieren könne. Stimmungsschwankungen, die von null auf hundert gehen. Traurigkeit ohne ersichtlichen Grund. Wut, die aus dem Nichts kommt. Und das jeden Monat, wie ein Uhrwerk.

Zara Larsson: „I Can Barely Get Out of Bed“

Die schwedische Pop-Star Zara Larsson sprach 2025 in einem Interview mit Grazia über ihre Erfahrungen mit Angstzuständen und PMDD. „Es ist wirklich schwer. Ich kann kaum aus dem Bett aufstehen“, sagte sie. Und fügte hinzu: „Ich weiß, dass ich damit nicht allein bin.“

Genau das ist der Punkt: Millionen von Frauen leiden still. Und wenn Prominente darüber sprechen, dann hilft das anderen, sich weniger allein zu fühlen.

Warum diese Offenheit wichtig ist

Früher war PMS ein Witz. „Hast du deine Tage oder was?“ – solche Sprüche waren an der Tagesordnung. Heute wissen wir besser: PMS und besonders PMDD sind ernste Zustände, die das Leben beeinträchtigen können.

Wenn Stars wie Lili Reinhart, Camilla Luddington oder Zara Larsson darüber sprechen, dann erreicht das Millionen von Frauen. Es normalisiert das Thema. Es ermutigt andere, Hilfe zu suchen. Und es zeigt: Du bist nicht verrückt. Du bist nicht allein. Und es gibt Wege, damit umzugehen.

Was hilft bei PMS und PMDD?

Die Erfahrungen der Prominenten zeigen: Jeder braucht seine eigene Strategie. Manche setzen auf:

  • Ernährung: Weniger Zucker, mehr Nährstoffe
  • Bewegung: Sanftes Yoga oder Spaziergänge
  • Supplemente: Magnesium, Vitamin B6, Omega-3
  • Therapie: Besonders bei PMDD kann professionelle Hilfe entscheidend sein
  • Medikamente: In schweren Fällen verschreiben Ärzte Antidepressiva oder die Pille

Das Wichtigste: Hör auf deinen Körper. Und scheue dich nicht, Hilfe zu holen.

Fazit: PMS ist kein Grund zur Scham

Lili Reinhart, Camilla Luddington, Zara Larsson – sie alle haben eines gemeinsam: Sie brechen das Schweigen. Und das ist gut so. Denn PMS und PMDD sind real. Sie sind ernst. Und sie verdienen es, ernst genommen zu werden.

Wenn die nächste Welle kommt – die Stimmung kippt, die Brust spannt, die Müdigkeit überrollt – dann denk dran: Selbst Stars kämpfen damit. Und es ist okay, Hilfe zu brauchen. Es ist okay, nicht okay zu sein. Und es ist vor allem okay, darüber zu sprechen.

Quellen: BuzzFeed (Lili Reinhart PMDD), People Magazine (Camilla Luddington), Grazia (Zara Larsson), Just Jared

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei schweren PMS- oder PMDD-Symptomen wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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