Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) ist eine der häufigsten hormonbedingten Beschwerden bei Frauen im gebärfähigen Alter. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? PMS bezeichnet eine Kombination aus körperlichen und psychischen Symptomen, die in der Lutealphase – also der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung – auftreten und mit Beginn der Menstruation wieder abklingen.
Medizinisch betrachtet entsteht PMS durch das komplexe Zusammenspiel verschiedener Hormone, insbesondere Östrogen und Progesteron, sowie deren Einfluss auf Neurotransmitter wie Serotonin und GABA. Interessanterweise handelt es sich nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um eine natürliche Reaktion des Körpers auf die hormonellen Veränderungen während des Menstruationszyklus. Dennoch können die Beschwerden für viele Frauen erheblich belastend sein und die Lebensqualität beeinträchtigen.
Etwa 75 bis 90 Prozent aller Frauen erleben zumindest leichte PMS-Beschwerden, während bei rund 20 bis 30 Prozent die Symptome so stark ausgeprägt sind, dass sie den Alltag beeinträchtigen. In etwa 5 Prozent der Fälle entwickelt sich eine schwere Form, die als prämenstruelle dysphorische Störung (PMDD) diagnostiziert wird und behandlungsbedürftig ist. Die Symptome können von Zyklus zu Zyklus variieren und ändern sich oft auch im Laufe des Lebens – viele Frauen berichten beispielsweise von stärkeren Beschwerden nach der Geburt von Kindern oder in den Jahren vor den Wechseljahren.
In dieser Übersicht findest du fundierte Informationen zu allen Grundlagen des PMS: von der Definition über den normalen Zyklusverlauf bis hin zur Abgrenzung zu anderen Erkrankungen und den verschiedenen Schweregraden der Symptomatik.
-

Geschichte des PMS
Viele Leute vermuten, PMS sei ein typisches Beschwerdebild unserer Wohlstandsgesellschaft, ähnlich wie dies bei Diabetes Typ 2, vielen Herzerkrankungen und den meisten Allergien der Fall ist. Doch PMS scheint kein Problem der Neuzeit zu sein. So wurden bereits im antiken Griechenland prämenstruelle Beschwerden der Frauen beschrieben. Denn bereits der berühmteste Mediziner des Altertums, Hippokrates von
-

Östrogene
Viele Wissenschaftler vermuten, dass das PMS durch ein Ungleichgewicht zwischen den Hormonen Östrogen und Progesteron ausgelöst wird. Denn oft scheint – gleichzeitig mit den Beschwerden – das natürliche Verhältnis der beiden Hormone in Richtung Östrogen verschoben zu sein. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Östrogen-Dominanz. Im Folgenden möchten wir Ihnen das Östrogen etwas genauer
-

PMDS: Prämenstruelle Dysphorische Störung
Eine besonders gravierende Form von PMS ist die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS). Die Frauen leiden hierbei während der zweiten Zyklushälfte so stark an den seelischen Beschwerden, dass sie in dieser Zeit ihren gewöhnlichen Alltagsbeschäftigungen nicht mehr nachgehen können, ihre beruflichen und schulischen Leistungen stark absinken und sowohl die Partnerschaft als auch das Familienleben stark darunter
-

PMS Symptome ernst nehmen
Es ist ein Teufelskreis: Sie haben das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, denn Sie überkommt regelmäßig eine tiefe Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit? Obwohl Sie vermuten, dass es mit Ihrem Monatszyklus zusammenhängen könnte, sind Sie zu antriebslos, das Problem mit Ihrer behandelnden Ärztin oder einem Heilpraktiker zu besprechen. Und ganz plötzlich ist gleichzeitig mit dem Einsetzen der
-

PMS Symptome: Therapie Ansätze
Ein Allheilmittel gegen das Prämenstruelle Syndrom gibt es nicht. So kann es viele Monate oder sogar Jahre dauern, bis PMS-Erkrankte die für sich am besten geeignete Therapie-Strategie entwickeln. Das ist nicht nur mühsam, sondern kann mitunter extrem frustrierend sein. Denn da PMS kein einheitliches Krankheitsbild darstellt, ist es unmöglich, für jede Betroffene den gleichen Behandlungsplan
-

PMS Typen
Auch wenn sich bei jeder Frau mit PMS jeweils unterschiedliche PMS Symptome einstellen, die sich außerdem im Schweregrad, der Dauer und der Ausprägung individuell voneinander unterscheiden, so lassen sich die Beschwerden meistens doch in einer von vier großen Gruppen zusammenfassen. Denn oft, wenn auch nicht immer, ist es so, dass bestimmte Symptome gemeinsam auftreten. Unterteilt
-

PMS und der Zyklus der Menstruation
Da das PMS Syndrom eng mit dem Menstruationszyklus verbunden ist, stellen wir Ihnen hier die einzelnen Phasen des weiblichen Kreislaufs vor. Sobald auch nur einer der Mechanismen gestört wird, sei es durch organische oder durch äußere Faktoren, kann der gesamte Zyklus durcheinander geraten. So klagen Frauen nicht nur über verschiedenste PMS Symptome und Menstruationsbeschwerden. Ein
-

Progesteron
Das auch als Gelbkörperhormon bezeichnete Progesteron, das immer wieder mit dem PMS Syndrom in Verbindung gebracht wird, ist ein wichtiger Botenstoff im weiblichen Körper. Das Sexualhormon, das vor allem während der zweiten Zyklushälfte von den Resten des gesprungenen Eibläschens (dann als Gelbkörper bezeichnet) produziert wird, sorgt unter anderem gemeinsam mit Östrogen für die Verdickung und
-

Prolaktin und PMS
Prolaktin ist ein weibliches Hormon, welches oft im Rahmen des prämenstruellen Syndroms und dem Auftreten von PMS Symptomen genannt wird. Einige Forscher vermuten, dass das vor allem während der Schwangerschaft und der Stillzeit gebildete Hormon Prolaktin PMS Symptome auslösen kann. Denn es ist bekannt, dass psychischer und physischer Stress die Ausschüttung von Prolaktin erhöht. Das
-

Selbsthilfegruppe PMS
Die Gemeinde der Frauen, die an PMS Symptomen leiden, ist groß. Es gibt zwar einige Wege, um PMS Symptome zu lindern (insbesondere natürliche Mikronährstofftherapien und Mönchspfeffer, aber in schweren Fällen auch Hormonbehandlungen). Aber bei wem wirken diese Mittel wie gut? Und welche Therapien kann man bei PMS sonst noch einsetzen oder kombinieren? Welche Erfahrungen haben








